Die Verbrennung von Kohle ist die kosteneffizienteste Art der Energiegewinnung, sofern man Folgekosten und Schäden durch Verschmutzung nicht berücksichtigt. Sie macht fast die Hälfte der globalen Energieproduktion aus. Die Hausstromkosten liegen derzeit bei etwa $ 0,10/kWh in den USA. Die Kosten von Solarstrom in industriellem Maßstab belaufen sich dagegen auf rund $ 0,15/kWh bzw. sind fast doppelt so hoch wie die von Energie, die durch Kohleverbrennung erzeugt wurde. Installationen an Wohngebäuden sind mit durchschnittlich rund $ 0,29/kWh noch teurer (Solarbuzz.com/solarprices.htm). Solange die Preise je Kilowattstunde Solarstrom sich nicht mit den Preisen konventionell erzeugten Stroms messen können, gibt es geringen Anreiz, den globalen Energiemix umzugestalten. Trotz seines schlechten Rufs ist der Rohstoff Kohle noch reichlich vorhanden und kann den aktuellen Mix noch weitere 30 bis 50 Jahre versorgen.
Die Quantum Solar Power Corporation hat eine bahnbrechende neue Solartechnologie namens NGD™ oder Next Generation Device™ entwickelt. Diese Technologie verspricht erstmalig Solarenergiekosten, die mit den Kosten fossil erzeugter Energie nicht nur mithalten, sondern sie sogar unterbieten können. NGD™ ist zum Patent angemeldet. Die Technologie könnte Preise um die $ 0,10/kWh erreichen – vergleichbar mit den aktuellen Preisen für Kohlestrom. Seit den 1950er Jahren galt als „heiliger Gral“ der Solartechnologie ein Produkt, das tatsächlich mit den Grundpfeilern der Branche mithalten kann: mit Kohle, Gas, Öl und Kernkraft. Quantum steht nun kurz davor, eine solche Technologie zu liefern.
Die NGD™-Technologie von Quantum begegnet zwei weiteren Faktoren, die der Entwicklung der Solarenergie zu einer realistischen Alternative im Weg stehen. Diese Faktoren sind Effizienz und Skalierbarkeit. Silizium ist zwar reichlich vorhanden und extrem preiswert, doch die hochreine Form zur Erzeugung monokristalliner Silizium-Solarmodule als effektivster Variante ist mit hohen Herstellungskosten verbunden. Viele Hersteller sind zu polykristallinen Strukturen für ihre PV-Module übergegangen, doch übersteigt die Nachfrage nach diesen Modulen das Angebot. Siliziumkomponenten werden in Tausenden verschiedener Halbleiteranwendungen auch außerhalb der Solarbranche eingesetzt. Die niedrigsten Kosten (solarbuzz) für monokristalline PV-Module liegen bei rund $ 1,28/Watt, multikristalline Module kosten knapp unter $ 1,14/Watt und Dünnfilmmodule $ 1,18/Watt.
Der wachstumsstärkste PV-Sektor ist die Dünnschicht-PV. Hier allerdings werden bei der Herstellung seltene Elemente wie Cadmiumtellurid oder Kupfer-Indium-(Gallium-)Diselenid benötigt. Dieser Bedarf an seltenen Erden verhindert einen Einsatz der Dünnschichttechnologie zur Energiegewinnung im Terawattbereich:1 Die Rohstoffe sind zu begrenzt vorhanden. Und auch die niedrigeren Dünnschichtmodulkosten von etwa $ 0,75/Watt (First Solar) machen den niedrigen Wirkungsgrad dieser Technologie nicht wett. Die beste Effizienz eines kommerziell hergestellten Dünnschichtmoduls liegt bei 15,8 % PCE (Oktober 2011). Selbst theoretische Laborergebnisse erreichen bisher maximal 20 % PCE. Trotz des rasanten Wachstums des Dünnschichtsektors bedeutet diese geringe Effizienz in Kombination mit den begrenzt vorhandenen Ressourcen, dass die Dünnschichttechnologie keine realistische Alternative für konventionelle Methoden werden kann.
Quantum Solar Power kann mit der NGD™-Technologie den globalen Energiemarkt revolutionieren. Diese Technologie, zum Patent angemeldet, ist eine Lösung für den globalen Energiebedarf. NGD™ verspricht Mindestwerte von 20 % PCE – dies entspricht den effizientesten kommerziellen Siliziummodulen und den theoretischen Obergrenzen der Dünnschichttechnologie. Diese Kombination führt zu Kosten pro kWh von nur $ 0,10 im Vergleich zum derzeitigen Durchschnitt von $ 0,15/kWh. Zudem kommt die NGD™-Technologie ohne seltene bzw. toxische Elemente aus, die eine Nutzung anderer Solartechnologien im globalen Maßstab verhindern.
1Material considerations for terawatt level deployment of photovoltaics (Materialerwägungen beim Einsatz von Photovoltaik im Terawattbereich), Andrea Feltrin und Alex Freundlich, August 2007

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